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Kampf den Pillenfälschern
Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist jedes zehnte Arzneimittel in Europa gefälscht. Die meisten stammen aus illegalen Internet-Apotheken.
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Gefährliche Plagiate:
Die EU-Kommission will energischer gegen Arzneimittelfälschungen vorgehen. Foto: elke-hinkelbein.de Haarausfall oder Erektionsstörungen sind im günstigsten Fall nur wirkungslos. Gefährlich wird es, wenn ein falscher oder ein anders dosierter Wirkstoff in den Medikamenten enthalten ist. Zudem würden gefälschte Verpackungen häufig über das tatsächliche Verfallsdatum der Pillen hinwegtäuschen. Die WHO schätzt, dass der Anteil an Fälschungen bei illegalen Internet-Versandhändlern bei über 50 Prozent liegt. Nach Testbestellungen kommt das Zentrallabor Deutscher Apotheker zu einem ähnlichen Ergebnis, berichtet "Die Welt". Die EU-Kommission hat im Arzneimittelmarkt allerdings eingeschränkte Kompetenzen: Ihre Regelungen gelten nur für den Großhandel; Apotheker und Einzelhändler unterliegen nationalem Recht. Daher dürfen verschreibungspflichtige Medikamente wie das Potenzmittel Viagra im Prinzip in jedes Land versendet werden, in dem sie zugelassen sind. |


